Epipactis leptochila ssp. peitzii
dt: Peitz-Stendelwurz
Synonym: Epipactis peitzii, Epipactis leptochila var. peitzii
Gattung: Epipactis
Diese Epipactris wurde erst 1996 von Heinz Neumann und Wolfgang Wucherpfennig beschrieben, aufgrund der Pflanzen an einem abgegrenzten Standort im nördlichen Taunus. Benannt wurde sie nach dem deutschen Orchideenkenner Eduard Peitz (1913-1984). Die genaue taxonomische Einordnung ist noch umstritten, einstweilen wird sie hier als Unterart zur Epipactis leptochila gestellt.
Von dieser unterscheidet sie sich durch den besonderen Aufbau der Säule. Die Pollinien ragen weit über die Narbe hinaus und fallen zur Selbstbestäubung nach unten. Die Vorderlippe ist zurückgeschlagen, aber meist nicht so stark wie bei Epipactis leptochila ssp. neglecta. Die länglichen Blätter stehen aufwärts oder waagrecht ab. Die Sepalen sind grünlich mit einem hellen Rand, die Petalen sind sind etwas heller.
Der Standort befindet sich in einem Rotbuchenwald im Taunus in 230 Metern Höhe; eine ähnliche Epipactis ist auf der nordwestenglischen Insel Holy Island beschrieben worden.
15 bis 30 cm
Blütezeit: Juli bis August